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Infos zu PSD2 ab 14.09.2019

Sie wissen nicht was PSD2 ist ?

Wir auch nicht... Was evtl. daran liegen könnte, dass wir ein seriöser Onlineshop sind und bei uns bisher keinen einzigen Betrugsfall in den letzten 10 Jahren gab.

Nach DSGVO, OS-Plattform und wie die überflüssigen EU-Bürokratiemonster alle heissen, ist den Bürokraten eine neue Idee gekommen, wie sie Kunden überfordern und Onlinehändler nerven können: Die neue Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 (Payment Services Directive2) !

Und wie immer bricht zum Stichtach am 14.09.2019 das heillose Chaos aus, die Verordnung und vor allem die technische Umsetzung sind unausgereift und letztendlich haben Händler, Kunden, Banken und die EU selbst keine Ahnung, wie das kurzfristig  und vor allem technisch perfekt umgestzt werden soll.
Das Verfahren ist nicht einheitlich geregelt, jede Bank kann es ein Stück weit machen wie sie es möchte!
Die Hersteller der entsprechenden Shop-Plugins (die Software-Progrämmchen, die im Onlineshop für den Zahlungsverkehr zuständig sind) haben Probleme mit ihren Anpassungen hinterher zu kommen.
Selbst mit einem hochmodernen Shop wie unserem (Shopware 5) kann man nicht sicher sein, dass alles rechtzeitig funktionieren wird.

Dass ein reibungsloser Ablauf zum vom Gesetzgeber genannten Termin nicht zu halten ist, merken inzwischen auch die Onlinehändler. Ist Ihnen aufgefallen, dass die Werbung von Amazon für "Versand auf Rechnung" in den Medien enorm zugenommen hat? Das ist kein Zufall!
Die PSD2 gilt vor allem für Zahlarten wie Zahlung per Kreditkarte. Für Zahlung auf Rechnung und Lastschrift gilt sie nicht.
Denn dort zahlt der Kunde erst nach Erhalt der Ware. Es kann also nicht passieren, dass er erst zahlt und dann keine Ware sieht. Bei Kauf auf Rechnung läuft es umgekehrt, der Kunde erhält erst die Ware und zahlt dann. Das Risiko liegt also voll auf Seiten des Händlers, z.B. wenn Kunden dann nicht zahlen.

Kauf auf Rechnung und Vorkasse gehören zurzeit zu den wenigen Zahlarten, die auch nach dem 14.09. mit Sicherheit problemlos funktionieren werden!

Wir bieten daher seit Juli 2019 Kauf auf Rechnung für alle an!
Also keine Beschränkungen mehr wie "nur ab zweiter Bestellung" oder nur bis zu einem begrenzten Betrag.
Also wenn Sie ab 14.09.2019 mit Ihrer Bestellung Probleme haben, weil z.B. das Programm abbricht oder keine PSD2-Bestätigungsemail oder -SMS bei Ihnen eingeht, wählen Sie Vorkasse oder Kauf auf Rechnung, das wird funktionieren!

Leider trägt bei "Kauf auf Rechnung" nun aber der Händler ein sehr hohes Risiko.
Betrügerische Kunden sind ein mindestens genauso großes Problem im Handel wie betrügerische Händler.
Daher mussten wir uns mit Einführung von "Kauf auf Rechnung für Alle" entsprechend absichern.
Ab sofort nutzen wir die zuverlässige Bonitätsauskunft der Firma CRIF Bürgel. Die arbeiten ähnlich wie die Schufa, nur für Händler wesentlich günstiger.
Auch dort ist fast jedem Bürger ein Score zugeordnet, der ähnlich wie eine Schulnote funktioniert.
Die Score-Ermittlung geschieht automatisch während der Kaufvorgangs durch die Shopsoftware. Wenn diese einen Score schlechter als 2,7 feststellt oder wenn eine andere Lieferadresse als die Rechnungsadresse angegeben wird (beliebter Trick bei Betrügern), wird "Kauf auf Rechnung" blockiert und die Auswahl einer anderen Zahlart vorgeschlagen, bei welcher der Händler kein Risiko trägt.
Da uns jede Abfrage 1 Euro kostet, was sich bei sehr niedrigen Kaufbeträgen nicht rechnen würde, ist der Rechnungskauf erst ab 25 Euro möglich!

Bei der enormen Zunahme von "Kauf auf Rechnung", die wir seit Juli verzeichnen, ist es unerlässlich, den Zahlungseingang streng zu kontrollieren.
Die Regelung dazu sieht folgendermaßen aus:


Nach 14 Tagen kommt die erste Zahlungserinnerung, die identisch mit der ersten Mahnung ist. (Eine Zahlungserinnerung gibt es rechtlich eigentlich gar nicht, wird nur von Händlern lieber so genannt, weil es netter klingt Faktisch ist das immer die 1. Mahnung.)
Kommt weiterhin keine Zahlung, erfolgt nach weiteren 14 Tagen die zweite Mahnung. Diese enthält eine Mahngebühr von 10 Euro, um unsere Unkosten zu decken und vor allem die Gebühren für die weiteren Schritte, die wir zahlen müssen wenn es zum Inkasso kommt. Gewinn machen wir mit der Gebühr nicht, um die tatsächlichen Kosten zu decken müsste sie sogar 5 Euro höher sein!
Unsere langjährige Erfahrung ist, dass Kunden, die nach der zweiten Mahnung nicht sofort zahlen, es auch nach der dritten, vierten oder fünften nicht tun würden. Daher erfolgt nach weiteren 14 Tagen die Übergabe der Rechnung an das Inkassobüro ADU. Ab diesem Schritt ist der Vorgang in der Hand von ADU und von uns nicht mehr einfach zur stoppen, z.B. durch Zahlung der Rechnung.
Zum Glück ist das äußerst selten und mit Einführung der Bonitätsauskunft sind diese Probleme auch enorm zurück gegangen, da Kunden mit einem schlechten Score nun nicht mehr auf Rechnung kaufen können.

Falls jemand meint, das wäre streng: es ist nichts gegen die Vorgehensweise anderer Händler, vor allem der sehr Großen und Bekannten.
Dort bekommt man oft schon sofort Post vom Inkassodienst, ohne jede Mahnung.

Ein besonderer Service für unsere Kunden: Gerne teilen wir Ihnen auf Nachfrage das Ergebnis der Score-Abfrage mit! Eine Information, an die Sie ansonsten gar nicht oder nur sehr umständlich und mit hohen Kosten herankommen. Besonders interessant könnte es für die Kunden sein, die vom Abfrage-Plugin beim Einkauf automatisch für Rechnungskauf ausgeschlossen wurden.

In disem Sinne: wir freuen uns auf eine reibungslose Kaufabwicklung und zufridene Kunden!

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